Der Engel

Silja Walter

Schauspiel

«Der Engel» von: Silja Walter
Sonntag, 18. Februar 2018, 17:00 Uhr
Döttingen AG, Kath. Kirche
Première | Abendkasse (oder siehe Veranstalter)
Samstag, 03. März 2018, 19:00 Uhr
Stadt Zürich, Johanneum
Abendkasse (oder siehe Veranstalter)
Sonntag, 04. März 2018, 19:00 Uhr
Kloten ZH, Kath. Kirche
Abendkasse (oder siehe Veranstalter)
Samstag, 17. März 2018, 20:00 Uhr
Buchs SG, Kath. Kirche
Abendkasse (oder siehe Veranstalter)
Sonntag, 18. März 2018, 19:00 Uhr
Stadt Zürich, Johanneum
Reservation - THEATER58 Telefon & Mail
Freitag, 30. März 2018, 20:00 Uhr
St.Gallen, Lokremise
Reservation - THEATER58 Telefon & Mail
Samstag, 31. März 2018, 20:00 Uhr
St.Gallen, Lokremise
Reservation - THEATER58 Telefon & Mail
Freitag, 13. April 2018, 20:00 Uhr
Reservation - THEATER58 Telefon & Mail

Reservationen sind Sache der jeweiligen Veranstalter.

Hintergrundinfos

Silja Walter

Wer die Werke der bekannten Schweizer Autorin Silja Walter (1919-2011) kennt, weiss, dass sie immer wieder mit starken Bildern arbeitet. Dabei kennt ihr Einfallsreichtum keine Grenzen, von lyrisch und zart bis fordernd und aufwühlend. Zeit und Raum heben sich auf. Und dann öffnet sich ein Bereich, in dem Silja Walter die Figuren zu Metaphern für Leben und Tod werden lässt. Sie zeigt Menschen, die in die Tiefe hinabsteigen, um das Licht auf neue Weise zu entdecken.

Regie: André Revelly
Technik: Gabie Frotzler

 

Silja Walter stellt in „Der Engel“ drei Fragen:

  • Was ist ein Mensch?
  • Was ist ein Engel?
  • Wo erkennen Sie sich im Stück?

Die Zuschauer werden mit Flüchtlings- und aber auch mit „normalen“ Menschenproblemen konfrontiert und sollen daraus selber, für sich eine Antwort finden und Stellung beziehen.

Der Engel ist überhaupt nicht zufrieden mit dem, was er ist, er will anders sein; ein Mensch werden!
Eine Aufführung, die Themen unserer aktuellen Zeit aufgreift und zum eigenen Denken und Handeln herausfordert. Wir, die Gesellschaft, sind die Figuren.

Silja Walter versteht es, in Bildern, mit ihrer einzigartigen und wortgewaltigen Sprache und gewagten Einfällen die drei Themen miteinander zu verbinden und zu durchdringen.
Ihr Einfallsreichtum kennt dabei keine Grenzen:
von zart und lyrisch bis zu sprengend und radikal!

„Wenn ich von meiner spirituellen Erfahrung spreche,
kann ich das nur in einer Art von Verrücktheit tun.“

Sie greift immer wieder mutig und unerschrocken viele Probleme unserer heutigen Zeit auf, bleibt aber nicht in Destruktion, Hilflosigkeit und Apathie stecken, sondern versucht neue Wege aufzuzeigen.
Wege der Menschwerdung.